Sonderausstellungen

Demnächst:

„Bock auf Ziegen?” …von der Geschichte eines der ältesten Haustiere - 18. Mai bis 30. Juli 2017

Ziegen sind neugierig, Ziegen sind freiheitsliebend, Ziegen sind eigensinnig – kapriziös eben. Dabei sind sie sehr genügsam und geben nahrhafte, gesunde Milch – Eigenschaften, durch die sie schon in der Steinzeit zu einem der ersten Haustiere wurden. Seitdem begleiten uns Ziegen durch die Geschichte und zwar meist die weniger begüterten Teile der Bevölkerung: Als Kuh des kleinen Mannes, als Bergmannskuh oder Eisenbahnerkuh und noch heute als wichtige Ernährungsgrundlage für viele Menschen in den Entwicklungsländern.

Dass die Haltung von Geißen auch im Hersbrucker Raum einmal eine große Rolle gespielt hat, belegen die vielen „Geißkirche“ genannten Felsen und Höhlen in der Gegend. Geißen und Böcke wurden nicht nur wegen der Milch und des Fleisches gezüchtet, sie wurden auch als Zugtiere, Begleiter und Ammen für andere Haustiere eingesetzt.

Wir laden Sie ein zu einem spannenden Rundgang durch Kulturgeschichte, Kunst und Haustierkunde!

Staunen Sie über Sündenböcke, Faune, Habergoaßen und ihre Geschichten!

Sehen Sie Ziegen, wie namhafte Künstler sie zu allen Zeiten eindrucksvoll, bewundernswert und auch kapriziös darstellten!

Riechen Sie „Bocksgeruch“, lachen Sie über Ziegenwitze oder lauschen Sie alten Märchen über Ziegen! Erleben Sie die neue interaktive Sonderausstellung für die ganze Familie im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck!

Aktuell:

27. Januar bis 30. April 2017

Titel: „In den Mäandern der Schönheit – nei meandri della bellezza“  Untertitel: Format 13 x 18 cm

Eine europäische Wanderausstellung, die ihren Ursprung in Ferrara, Italien hat, macht erstmalig Station in Deutschland und ist vom 27. Januar bis 30. April 2017 zu sehen im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck.

Gerne und immer wieder bewegen sich Künstler beherzt und weitschweifend in den Mäandern der Schönheit.

Erleben quasi in Ihrem Tun „Erosion“ auf der einen Seite und „Sedimentation“ auf der anderen, oder lösen diese Bewegung bei den Betrachtern ihrer Arbeiten aus. So fließen Übertragungen mal mehr, mal weniger sich windend weiter.

In der griechischen Antike steht die Abbildung des Mäander für die Erlangung der Ewigkeit. Es ist eine Anspielung auf den uralten und zugleich ewig jungen Gott Eros und damit auf die sich ewig erneuernde Energie des Kosmos.

Ein alterndes Wesen setzt ein junges Wesen an seine Stelle und erlangt so Unsterblichkeit. Das ältere Wesen rollt sich zusammen, während sich ein junges entfaltet -  der Zyklus des Lebens.

Die für sich faszinierenden Blicke, Einblicke oder Ausblicke in dieser Ausstellung sind festgehalten mit vielfältigen künstlerischen Mitteln, jedoch reduziert auf das Format 13 x 18 cm.

Zu sehen sind weit über 200 Arbeiten von fast ebenso vielen Künstlern!

 

Archiv:

BIENE X + KORB = IMKER      14. Oktober bis 23. Dezember 2016

Aus den alten Worten Imme für Biene und kar für Korb setzt sich der Begriff Imker zusammen. Seit Jahrhunderten leisten sie einen enorm wichtigen Beitrag zur Ernährung der Menschen: Ohne Bienen gäbe es nicht nur keinen Honig, sondern auch keine Äpfel, keine Tomaten, keine Erdbeeren…

Honigbienen bestäuben die meisten heimischen Blütenpflanzen und sind somit für die Natur und auch die Landwirtschaft von großer Bedeutung. Verschiedene Faktoren wie Pestizide und Parasiten verursachen leider einen drastischen Rückgang der Bienenpopulationen. Der Biene als drittwichtigstem Nutztier für die Menschheit widmen wir deshalb unsere neue Sonderausstellung, in der Sie Leihgaben des Zeidel-Museums Feucht, des Botanischen Gartens Erlangen, Modelle von Marcus Sommer GmbH und vieles mehr bestaunen und erleben können!

 

REINER ZITTA – Vollglück in der Beschränkung… 26.05. – 04.09.2016

Bereits entwertete Gegenstände unserer Gesellschaft, die in die  Hände von Reiner Zitta gelangen haben Glück! Durch seinen überaus humorvollen und findigen Blick lässt er den Betrachter seiner „subjektiven Objekte“, den Verlust ihrer ehemaligen Wertigkeit schnell vergessen – besser noch, bildender Wortwitz und erhellende Geschichten, die den Geist beflügeln und neue Horizonte eröffnen, entspinnen sich mühelos…

So sagt er selbst: „Gegen die wunderschöne glamouröse hochglänzend polierten berauschend farbigen orgiastischen Oberflächenspiegelungen der Warenästhetik samt der wunderbaren Bilderwelt der Elektronik setze ich mich in ein Fettnäpfchen und baue mir aus Abfall jeglicher Art meine Spielwelt, C´est la vie – sellerie!“

 

Fremde in Franken – Migration und Kulturtransfer

vom 29.1. bis 17.4. 2016

Sind Sie eine „waschechte Fränkin“? Ein „waschechter Franke“? Dann teilen Sie etwas Wesentliches mit ihrem Nachbarn aus Niedersachsen oder dem Arbeitskollegen aus Kroatien, mit dem Bankberater aus der Oberpfalz oder dem Arzt aus Sri Lanka: Sie haben einen Migrationshintergrund!

Denn auch die Franken lebten keineswegs „schon immer“ in dem Land, das ihren Namen trägt. Sie sind zugewandert, wie zahllose andere Bevölkerungsgruppen vor ihnen und nach ihnen.

Wir laden Sie ein zu einem Spaziergang durch 1500 Jahre Migrationsgeschichte in Franken.

Finden Sie heraus, aus welch unterschiedlichen Motiven und Gründen Menschen Ihre Heimat verlassen haben, um in Franken eine neue Heimat zu finden. Sie werden erleben, wie bunt und weltoffen Franken schon immer gewesen ist.

Eine Wanderausstellung des Bezirk Mittelfranken, mit regionalen Bezug zu Hersbruck, macht Station im Deutschen Hirtenmuseum – passend im doppelten Sinne, da im gemeindlichen Hirtenhaus früher durch die Beherbergungspflicht von jeher Durchreisenden Obdach geboten wurde.

 

GROSSE FORMATE – 30.10.-23.12.2015

Ein „Großes Format“ wählt man als Künstler bewusst!

Etwa wenn man die Wirkung des Gezeigten steigern möchte. Ein großes Kunstwerk ist meistens ein deutliches Statement des Künstlers.

In Gegensatz zu kleinen Formaten, die auch aus Gründen der Materialbeschränkung oder eines geeigneten Reisemaßes wegen zum Einsatz kommen, muss bei großen Formaten der Kreative schon in der Vorbereitung einen erhöhten Aufwand treiben. Das große Format folgt meist einem vorausgehenden Konzept oder bietet gezielt spontaner und eigenkreativer Gestaltung Raum. Die Bandbreite ist groß!

In ihrer diesjährigen Mitgliederausstellung wagen sich die Künstler des Förderverein Kunstmuseum Hersbruck, zu Gast in den Räumen des Deutschen Hirtenmuseums Hersbruck, an große Formate!

ALPHÖRNER – SAMMLUNG FRANZ SCHÜSSELE

artverwandte & kuriose Naturinstrumente aus der ganzen Welt

16. Mai bis 6. September 2015

Hirtenhörner aus Südamerika

Hirtenhörner aus Südamerika

Schon seit der vorgeschichtlichen Hirtenkultur, gibt es hornförmige Blasinstrumente.

Anfänglich wurden sie aus Muscheln, Tierhorn, Knochen, Rinde oder Holz und später aus Ton, Kupfer und Blech hergestellt.

Der archaische Klang der Naturhörner erweckte bei religiösen Zeremonien gewiss einen ehrfürchtigen Eindruck. Sie wurden außerdem eingesetzt um das Wetter zu beeinflussen, Dämonen zu vertreiben und sogar zur militärischen Feindabschreckung.

Ebenso wie Menschen reagieren auch Tiere auf Töne bzw. Musik. Dieses Wissen war beim Hüten von Tieren äußerst wirksam. So ließen sich Kühe vom Klang des Hirtenhorns beruhigen oder auch zum Melken anlocken. Auch das Alphorn ist in seiner Sonderform ursprünglich ein Hirtenhorn gewesen.

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts klang in vielen Gemeinden des Hersbrucker Landes mehrmals täglich der auf dem hölzernen Langhorn geblasene Hirtenruf. Kühe der Gemeinde kamen daraufhin zusammen und wurden auf die Hutanger getrieben. Auch diente das Horn durch die Bandbreite der Rufe als weithörbares Verständigungs- und Signal-Instrument.

In der Wanderausstellung des Sammlers Franz Schüssele – ein bekannter Musiker, Komponist und erfahrener Lehrbeauftragter für Posaune und Bläserkammermusik – befinden sich neben historischen Hörnern aus vielen Ländern Europas, Afrikas, Südamerikas und Asiens auch einige Kuriositäten!

Alphorn für Jedermann!

Zur o. g. Ausstellung bietet Franz Schüssele am 16. Mai, von 10 -12 Uhr, als erfahrener Lehrbeauftragter für Posaune und Bläserkammermusik, einen Schnupperkurs (kostenfrei) im Alphorn-Blasen an. Nachmittags von 13:30 -17 Uhr folgt ein Alphorn-Seminar (40,- €).

Bitte um Anmeldung bis 13. Mai unter Telefon 09151 – 2161.

„Musik aus allen Rohren“

Ein Concerto Curioso – „Musik aus allen Rohren“ vom Alphorn zur Tröte, mit Franz Schüssele wird am 16. Mai um 20 Uhr im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck aufgeführt.

 

Hirtenhörner aus Metall, Holz und Rinde

Hirtenhörner aus Metall, Holz und Rinde

 

 

Vor den Augen – in naher Ferne                                                            

Landschaften. Weidetiere. Menschen.

FOTOAUSSTELLUNG Ausstellungsdauer: 30. Januar – 26. April 2015.

Fotoausstellung_Vor den Augen-In naher Ferne_Sehnsucht

Foto: Barbara Steinberg, “Sehnsucht”.

Den Ruf aus dem Deutschen Hirtenmuseum, Fotografien unter dem Titel: „ Vor den Augen – in naher Ferne“ einzusenden, haben viele vernommen und in die Tat umgesetzt.

Über die fränkischen, deutschen und europäischen Grenzen hinweg, von nahezu allen Kontinenten der Welt, wurden Fotografien eingereicht.  Reisende, Einheimische, Fotografen, Künstler… zeigen Ihren persönlichen Ausblick und bieten überraschende Einblicke.

Landschaften werden geprägt und erhalten ihr vielfältiges Aussehen von dem, was ihnen im Lauf der längeren und auch kürzeren Zeit hindurch passiert.

Weidetiere prägen durch ihr Verhalten in unterschiedlicher Form ganz spezifisch die Landschaften.

Menschen hinterlassen unweigerlich ihre Spuren in der Begegnung und im Umgang mit beiden.

Kommen Sie und machen Sie sich gerne selbst ein Bild!

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Zwei Ausstellungsflächen werden im Deutschen Hirtenmuseum der Stadt Hersbruck für Sonderausstellungen genutzt: Im ersten Obergeschoss des Hauptgebäudes werden kulturhistorische genauso wie Kunstausstellungen gezeigt. Im ersten Obergeschoss (und manchmal auch im Erdgeschoss) der Museumsscheune bieten vorwiegend Kunstausstellungen einen inspirierenden Rahmen für die unterschiedlichsten Veranstaltungen des Museums und für private Feiern. So decken mehrere Sonderausstellungen jährlich eine spannungsreiche Vielfalt an Themen ab. Im Folgenden sind nur die aktuellsten Termine aufgeführt.