Heilige Orte der Sámi

Heilige Orte der Sámi – Kulte und Rituale einer indigenen Kultur
10. Juli bis 13. September 2026 im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck

Seit das Jahr 2026 von den Vereinten Nationen (UN) zum internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums (IYRP-International Year of Rangelands & Pastoralists) ausgerufen wurde, weiß man, dass weltweit ca. 400 Millionen Menschen als Hirten arbeiten!

Hier im Deutschen Hirtenmuseum stehen diese vielfältigen Hüter von Tier und Land seit über 90 Jahren im Fokus.

Mit der Sonderausstellung „Heilige Orte der Sámi“ richtet sich dieses Jahr der Blick weit in den Norden Europas und zeigt die poetischen Arbeiten der Fotografin Monika Belting aus Münster.

Sie hat Sápmiland über viele Jahre regelmäßig bereist, dort heilige Orte dokumentiert und ihre Faszination für diese Kultur fotografisch beeindruckend festgehalten.

In der Ausstellung sind Landschaftsaufnahmen, Objekte und Artefakte, sowie auch die typischen Tiere dieser nordischen Lebenswelt als Präparate, ausgeliehen vom Naturkundemuseum Coburg, zu sehen und damit werden Einblicke in die Lebensweise und die Rituale der Rentierhirten aus dem hohen Norden – dem letzten indigenen Volk Europas umfassend, aber auch behutsam gezeigt.