„projekt brânzâ“ – Rumäniens letzte Hirten

Kino im Hirtenmuseum
„projekt brânzâ“ – Rumäniens letzte Hirten
am 16. Oktober 2026 um 19.30 Uhr

Der Titel des Dokumentarfilmes leitet sich vom rumänischen Wort brânzâ für Käse ab und ist eine deutsche Produktion von Uwe Fischer. Er begleitete eine Hirtenfamilie eine Saison lang bei der traditionellen Transhumanz, dem sogenannten saisonalen Wanderviehhüten in den rumänischen Karpaten.

Tranzhumanz – ist das ein Mysterium, Kultur oder einfach nur Lebensart?

Wahrscheinlich von allem etwas, im Hirtenland Rumänien, in dem diese archaische Tradition noch lebt. Noch.

Im Gepäck Kamera und Mikrofon und vor allem jede Menge Neugier, so begleitete Uwe Fischer 2020 eine Saison lang eine Hirtenfamilie. Er zog mit ihren Schafen über weite Almen, saß am offenen Feuer, beging mit ihnen Totengedenken, feierte das orthodoxe Osterfest und konnte so eine Arbeits- und Lebensweise dokumentieren, die noch von vielen Traditionen geprägt ist, aber auch die Einschränkungen aktueller EU-Richtlinien bewältigen muss.

Mit oft unmittelbarer Nähe zu den Protagonisten und seinem Gespür, das Besondere im Alltäglichen zu entdecken, fängt Uwe Fischer Momente ein, die dem Zuschauer im Gedächtnis haften bleiben werden.

Einlass 19 Uhr
Beginn 19.30 Uhr
Eintritt 10 €

Der Filmemacher ist bei der Vorführung anwesend.